FID Engagement für die Branche zum Erhalt bewährter Vertragslaufzeiten in den Fitnessstudios

23.04.2019
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PLÄNE DER JUSTIZMINISTERIN: BARLEY WILL KÜRZERE VERTRAGSLAUFZEITEN.

Von Fitnessstudio bis Handy: Bundesjustizministerin Katharina Barley (SPD) will offenbar lange Laufzeiten für Verträge verbieten. Das geplante Verbot sei Teil eines Pakets, mit dem Verbraucher vor Kostenfallen geschützt werden sollen. Dabei geht es zum Beispiel um Verträge für Fitnessstudios, vor allem aber um Verträge fürs Telefonieren. Demnach sollen Verträge nur noch für höchstens ein Jahr gelten, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". Verlängerungen sollten höchstens drei Monate möglich sein. Aus der Union kommt demnach Unterstützung für das Vorhaben. Widerspruch kommt dagegen von der FDP. Deren verbraucherschutzpolitische Sprecherin Katharina Willkomm befürchtet, dass die Preise bei kürzeren Vertragslaufzeiten steigen könnten. "Die Unsicherheit über die Einnahmen werden die Anbieter über heftige Preisaufschläge absichern", sagte sie der Zeitung. (Quelle: tagesschau.de)

Die FID im Dialog in Berlin

AUFKLÄRUNG IM SINNE DER BRANCHE.

Die FID, vertreten durch Dr. Hans Geisler (Rechtsanwalt), René Kalt (GF ACISO Fitness & Health GmbH) und Ulrike Schönfelder (Sprecherin der FID) hat sich in ersten Gesprächen im Rahmen des bundespolitischen Netzwerks mit Abgeordneten zu den Inhalten des dazu vorliegenden Eckpunktepapiers ausgetauscht. Ziel der Gespräche ist es, dieses im Koalitionsvertrag verankerte Vorhaben zu verhindern. Ein Gesetzentwurf liegt bislang noch nicht vor.

Im nächsten Schritt wird die FID den verantwortlichen Gremien ein Gutachten von Dr. Hans Geisler zu dem Thema Erstlaufzeit beim Fitnessvertrag mit Bezug zu dem § 309 Nr.9 a BGB zur Verfügung stellen. Des Weiteren sind Gespräche mit Sebastian Steineke, CDU Berichterstatter im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, Oppositionspolitikern und Verbraucherschützern geplant.

Die gegebene Notwendigkeit einer langfristigen Bindung in Fitnessstudios für Verbraucher aus trainingswissenschaftlicher Argumentation (mit Unterstützung des wissenschaftlichen Beirats in seinem Engagement zur Eindämmung der Volkskrankheiten durch das gezielte Muskeltraining) heraus, ist deutlich darzustellen. Die volkswirtschaftliche Betrachtung lässt nur die Diktion einer langfristigen Vertragslaufzeit zu.       

Die FID Berichterstattung folgt gemäß dem Prozessverlauf und der weiteren Vorgehensweise der Bundespolitik.

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