Unsere Ziele

Kommunikation gegenüber den zuständigen Entscheidern: Erreichen von Förderungsmöglichkeiten durch Unterstützung individueller und zielgruppenspezifischer Programme.
  • Unterstützung

    Erweiterung der Auslegung des Präventionsgesetzes durch Aufnahme definierter Qualitätskriterien für das betreute Muskeltraining.

  • Bezuschussung

    Unterstützung und Förderung des Muskeltrainings durch den Staat.

  • Qualität

    Dauerhafte Bezuschussung des Mitgliedsbeitrages durch Krankenkassen und Arbeitgeber.

Die Branche im Überblick

Die FID zur Bedeutung des Fitness-Sektors

Der deutsche Fitnessmarkt gewinnt immer mehr an Relevanz. So verzeichnete die deutsche Fitness- Wirtschaft im Jahr 2016 ein Umsatzplus von 4,5 % auf 5,05 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr.

  • 2016 trainieren in Deutschland im Vergleich zu 2015 etwa 10,1 Mio. Menschen. Das entspricht einem Zuwachs von 6,6 %.
  • Die Anzahl der Fitnessanlagen ist auf 8.864 Anlagen gestiegen. Das enspricht einer Steigerung von 4,2% zum Vorjahr
  • Deutschland liegt auf Platz 1 im europäischen Fitnessmarkt in Bezug auf die Mitgliedschaften und erreicht einen Spitzenwert bei der Wachstusmrate im europäischen Vergleich.

Zum ersten Mal überschreitet Deutschland die 10-Millionen-Marke und nimmt damit die Führungsrolle im europäischen Markt ein. Die Wachstumsrate der Mitgliedschaften im deutschen Markt von 6,6 % ist ebenfalls Spitzenwert in Europa.


Der gesamte europäische Markt ist 2016 um 3,1 % auf 26,3 Mrd. Euro gewachsen. Im Vergleich zu 2015 sind die Mitgliedschaften in Gesundheits- und Fitnessclubs um 4,4 % auf 56,4 Millionen gestiegen. Platz 2 nimmt Großbritannien mit 9,25 Mio. Mitgliedschaften bei einem Wachstum von 5,1 % und Frankreich Platz 3 mit 5,46 Mio. Mitgliedschaften und einem Wachstum von 5,0 % ein. Weiterhin Spitzenreiter in Bezug auf die Reaktionsquote ist Schweden mit 21,1 %, dicht gefolgt von Norwegen mit 19,2 %. (Quelle: EUROPEAN HEALTH & FITNESS MARKET REPORT 2017)

Ein wichtiger Bereich im deutschen Sport- und Fitnessmarkt sind die rund 8684 Fitnessstudios mit 10,08 Mio. Mitgliedern, in denen circa 209.200 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte arbeiten. Der Umsatz der Fitnessstudios betrug im Jahr 2016 rund 5,05 Mrd. Euro, in den nächsten Jahren wird ein Umsatz von bis zu 6,2 Mrd. Euro erwartet.


Die wachsende wirtschaftliche Bedeutung der Fitnessbranche und der damit verbundenen Zulieferindustrie ist somit nicht zu unterschätzen.


In der internationalen Fachliteratur ist die epidemiologische und leistungsphysiologische Bedeutung von körperlicher Aktivität für die menschliche Gesundheit eindrücklich belegt.

  • 50-85 % der deutschen Bevölkerung sind inaktiv, d.h. sie bewegen sich weniger als es der Organismus verlangt.
  • 50 % der Frauen und 30 % der Männer haben bspw. Probleme beim Ersteigen von nur drei Stockwerken.

Bei der Kommunikation gegenüber den zuständigen Entscheidern auf staatlicher Ebene sowie gegenüber Vertretern von PKV und GKV muss klar werden, dass die Einsparpotenziale nur durch die Unterstützung individueller und zielgruppenspezifischer Programme, wie sie v. a. in Qualitätsfitness-studios angeboten werden, erreicht werden können:

Staat:
Da sich die öffentliche Hand durch den Bundeszuschuss ebenfalls an der Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens beteiligt, muss parallel erreicht werden, dass der Staat die körperliche Betätigung seiner Bürger angemessen unterstützt und fördert. Durch die Reduzierung der Folgekosten aufgrund von Bewegungsmangel können realistische Einsparungen beim Bundeszuschuss für die gesetzliche Krankenversicherung erzielt werden. Zudem lässt sich ein indirekter volkswirtschaftlicher Nutzen dadurch erreichen, dass die Work-Life-Balance der deutschen Arbeitnehmer gefördert wird.

Versicherungen und Kassen:
Da die Anreizsysteme der privaten Krankenversicherungen bzw. der gesetzlichen Krankenkassen bislang unzureichend sind, müssen diese dazu angehalten werden, attraktivere Programme anzubieten. Die Botschaft muss lauten, dass Versicherungen und Kassen, die im Wettbewerb stehen, ihre Kosten senken können, indem entsprechend attraktive Anreizsysteme für die körperliche Betätigung ihrer Versicherten angeboten werden. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Kasse bzw. Versicherung.

Mustermann
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